Unsere Guides – Fäbu

Wir sind im Lockdown, der Schreiberling hat Zeit. Also machen wir weiter mit der Serie „Unsere Guides„. Heute stellen wir euch Fäbu näher vor.

Der „Bike-Aficionado“

MTB Fahrtechniklehrer

Fäbu ist ein begnadeter Fahrtechniker mit einem Faible für Tattoos. Hinter seinem „wilden“ Aussehen verbirgt sich ein äusserst weicher Kern. Wenn Domi als Kopf und Remo als Herz der Bikebuebe bezeichnet werden können, so ist Fäbu deren Seele.

Bereits als kleiner Junge war Fäbu im Besitz eines BMX und eines Bikes mit verchromtem Stahlrahmen von Mondia. Als Dreikäsehoch fuhr er alle möglichen Treppen und Stufen runter und entwickelte früh eine Vorliebe für das Fahren auf dem Hinterrad. Die Liebe zum Velo führte ihn auch zur Berufslehre als Zweiradmechaniker. Obwohl er heute beruflich nicht mehr an Velos rumschraubt, weiss er immer über die neusten Entwicklungen auf dem Markt Bescheid.

Seine Lehrertätigkeit startete Fäbu als J+S Leiter. Per Quereinstieg absolvierte er anschliessend die Ausbildung zum Swiss Cycling Guide Instructor. Aufgrund seiner feinen Klinge auf dem Bike, war für die Bikebuebe klar, dass Fäbu sein Know-How an unseren Fahrtechnikkursen weitergeben muss. „Ich erinnere mich noch genau an meine Zusage. ‚Egal was du machst und vorhast‘ sagte ich zu Domi, ‚ich bin dabei!‘ Das Beste, was mir passieren konnte“, erinnert sich Fäbu zurück an seinen Start bei den Bikebuebe.

„Flow ist ein Gefühl, das auch bei ‚verblockt‘ aufkommen kann“

Bikebuebe

Mit viel Feingefühl und Herzblut vermittelt er an unseren Kursen sein Fahrtechnikrepertoire. Aber Fäbu ist nicht nur an der Front, sondern investiert im Hintergrund viel Zeit in die Pflege und Auftritt unserer Socialmedia-Kanäle, welche er mit seinen kreativen Ideen am Leben erhält. Wenn ihr auf Instagram mit uns interagiert, so erhält ihr immer von Fäbu eine Antwort. Zudem zeichnet er sich für unsere edel bestickten Caps verantwortlich und hat für uns ein multifunktionales Shuttle-Gestell für Bikes entworfen.

Fäbu bevorzugt zwar den Downhill und würde nur auf ein E-Rennvelo steigen, um endlich einmal Mätthu bergauf stehen zu lassen, aber in seinen Beinen steck mächtig Power. Sprints gegen ihn sind in seinem Umfeld gefürchtet. Ob mit oder ohne Bike, Fäbu bezeichnet sich als naturbezogene und geduldige Person, die fast nichts aus der Ruhe bringen kann. Dies spiegelt sich auch in seinem Fahrstil wider. Viel Flow, Style, Airtime und die Fähigkeit aus jeder Position unverkrampft in die Kamera zu lächeln. Auf seinen Drang nach Perfektionismus angesprochen, meint er selbstkritisch: „Es ist schön, wenn man die Liebe zum Detail pflegt, aber oft stehe ich mir auch selbst im Weg.“

SBB Olten

Wenn Fäbu nicht auf dem Bike unterwegs ist, sorgt er dafür, dass das Rollmaterial der SBB seiner Bezeichnung gerecht wird. Am Standort Olten ist er in einem kleinen Team für den Unterhalt an S-Bahnzügen verantwortlich. Die momentane Situation tangiert sein Arbeitsleben, abgesehen von Distanzregeln und Maskenpflicht bei gemeinsamen Arbeitsprozessen, glücklicherweise nicht gross. Aber der Arbeitsalltag hat sich auch bei ihm entschleunigt.

Entschleunigung geniessen

Fäbu versucht das Beste aus der Situation zu machen, obwohl ihm die Einsätze bei den Bikebuebe fehlen und er sich auf die unterschiedlichsten Herausforderungen gefreut hat. „Ich geniesse den durch den Lockdown entschleunigten Alltag. Aber ich vermisse den Kontakt zu meinen Freunden und gemeinsame Abenteuer auf dem Bike.“ Trotz allem schaut Fäbu positiv in die Zukunft und hofft, dass das Wort „miteinander“ an Bedeutung gewinnt. Möglich, dass sich auch neue Chancen bieten, wenn die Ferien in der Schweiz verbracht werden müssen. Auch dank dem ausserordentlichen Wetter trifft man seit Beginn des Lockdowns viele Leute im Wald auf dem Bike an. „Und einige hätten durchaus einen Input zu ihrer Fahrtechnik nötig“, fügt Fäbu schmunzelnd an.

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