Unsere Guides – Mätthu

Unser Business liegt flach. Wir nutzen die Zeit für etwas, das wir schon lange machen wollten: Unsere Guides vorstellen. Heute erfährt ihr „fast alles“ über Mätthu.

Bikebueb Mätthu

Lang ist’s her

Mätthu ist mittlerweile ein alter Hase auf dem Bike (erstes Bike: Wheeler 6600, Jg. 1995). Angestachelt durch seinen Bruder in jungen Teenager-Jahren, fand Mätthu gefallen am Mountainbikesport. Nebst zahlreichen Rennen gegen- und miteinander, haben die beiden Brüder auch die USA und Kanada mit dem Bike erkundet. Domi sagt über seinen Bruder: „Wenn es etwas Verrücktes auf zwei Rädern zu erleben gibt, dann ist Mätthu immer dabei“. So war auch klar, dass Mätthu ohne zu zögern als Guide und Fahrtechniklehrer bei den Bikebuebe einstieg.

Mätthu fühlt sich auf dem Bike und Rennvelo wohl. „Houptsach zwöi Rädli!“, betont er. So hat Mätthu bei Swiss Cycling Guide sowohl die Ausbildung zum Roadguide als auch zum MTB Instructor absolviert und ist zudem Experte bei J+S Radsport wie auch bei Swiss Cycling Guide.

Immer für einen Spass zu haben

Mätthu ist bei den Bikebuebe auch „Mr. Understatement“. Obwohl er immer sagt, er sitze nicht so viel auf dem Velo, so hat er Ende Jahr doch immer am meisten Kilometer in den Beinen. Er sagt von sich selber, dass er lieber bergauf fahre. Dabei hat er es bergab ganz mächtig drauf. Unvergesslich bleibt die Anekdote aus Finale Ligure im Frühling 2016. Mätthu hat davor noch nie mit einem Shuttle oder einer Bergbahn Höhenmeter vernichtet. So erschien er mit seinem Marathon-Fully (!) am Treffpunkt. Die Blicke der unwissenden Mitfahrenden waren vielsagend. Auf jeden Fall war der Guide am Abend ausgebrannt und ein paar Mitfahrende hätten am liebsten ihre Freeridestühle zersägt.

Mätthu bezeichnet sich selber als ruhige Person, die sich nicht in den Vordergrund drängt. Manchmal muss man ihn auch ein bisschen „aus dem Busch klopfen“. Die Bikebuebe schätzen seine klaren Meinungen zu Themen auf und neben dem Bike. Eine weitere Stärke von ihm, ist seine mentale Fähigkeit an seine körperlichen Grenzen zu gehen. Ob bergauf oder bergab, er bleibt an deinem Hinterrad. Allerdings macht ihm bei garstigen äusseren Bedingungen sein Kopf ein Strich durch die Rechnung. Nasse und matschige Verhältnisse sind ihm ein Graus. Denn Mätthu hat seine Bikes am liebsten sauber.

Wer braucht schon Kettenöl?

Ganz besonders gilt dies für die Kette, welche hie und da quietschend nach Öl lechzen muss. Umso erstaunlicher, dass er trotzdem von allen Bikebuebe am meisten auf dem Velo sitzt. Und da wäre noch eine ganz besondere Schwäche: „Also mit einem Glas Nutella hat man ihn ohne Probleme im Griff“, erfahren wir aus internen Quellen. Was wir an Mätthu sehr schätzen, ist, dass er sich selber nicht zu ernst nimmt, immer für einen Spass zu haben ist und gut über sich selber lachen kann.

Dampf und Krokodile

Wenn Mätthu nicht auf dem Bike sitzt, restauriert er bei der SBB Historic in Olten alte Loks und Bahnwagen. Seinen Job beschreibt er als „Wächter des historischen Eisenbahnerbes“. Viel Arbeit floss in das „Krokodil“, für dessen Restaurierung Mätthu schon einige Male in den Osten Deutschlands reisen durfte. Auf die momentane Situation angesprochen meint er: „Ich arbeite trotz Krise 100% im Depot Olten und bin dankbar, dass ich eine Arbeit habe. Hier im Depot merkt man fast nicht, dass viele Bereiche der Wirtschaft da draussen stillstehen. Aber auch wir befolgen hier strikte die Anweisungen des BAG.“ Der bisher „grösste“ Einschnitt war die Absage von zwei privaten Veloreisen. Matthias Einsätze bei den Bikebuebe folgen erst gegen Sommer, so dass er als Guide im Gegensatz zu den anderen, nur wenig betroffen ist.

Wir freuen uns, wenn das Krokodil auf zwei Rädern bald wieder freigelassen werden kann!

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